Sehenswürdigkeiten


Die drei Grabhügel, in Heide und Kiefernmischwald gelegen, sind die letzten Zeugen eines sicherlich einstmals größeren Hügelgräberfeldes. Grabhügel wurden im hiesigen Raum über einen Zeitraum von etwa 1.500 Jahren, von der Jungsteinzeit bis zur vorrömischen Eisenzeit (etwa 2.000 bis 500 v.C.), als Begräbnisstätten errichtet. Die hier sichtbaren Grabhügel dürfen in der älteren Bronzezeit erbaut worden sein. Wo es noch möglich und nötig war, haben die Archäologen derartige Grabhügel untersucht und ausgewertet. Die Beisetzung erfolgte in der Jungsteinzeit durchweg ohne Behältnis (Hockerbestattung), während der älteren Bronzezeit vielfach in Baumsärgen. Am Ende der Bronzezeit (ca. 900 v.C.) wurden die Toten verbrannt und die Asche wurde in Urnen im Mantel der Grabhügel, später dann in Urnenfriedhöfen beigesetzt. Als Beigaben wurden den toten Waffen aus Feuerstein oder Bronze, Schmuck aus Bronze, Bernstein oder Glasperlen, Tongefäße oder andere Gerätschaften des täglichen Lebens aus organischem Material mitgegeben. Dass der Raum Eickeloh/Hademstorf in viel früherer Zeit vom prähistorischen Menschen bereits aufgesucht worden war, bezeugt der in Eickeloh aufgefundene Faustkeil eines Neandertalers. Aber auch zum Beginn der Völkerwanderszeit (ca. 500 n.C.) war der Raum Hademstorf besiedelt. Das zeigen die herrlichen Urnen und Beigefäße eines leider zerstörten Urnenfriedhofes.
Im 30-jährigen Krieg und im 2. Weltkrieg war der Wartenberg ein Versteck der Eickeloher Bevölkerung vor gegnerischen Truppen.