Kiga Potsdamer Weg


Gemeinde präsentiert ihre Erneuerbaren Energieprojekte im Deutschen Bundestag
Bundestag

Die SPD-Bundestagsabgeordnete Monika Griefahn hatte kürzlich als gutes Beispiel für effektiven Klimaschutz vor Ort die Gemeinde Hodenhagen nach Berlin eingeladen. Bürgermeister Karl Gerhard Tamke und weitere Vertreter der Gemeinde hatten die Gelegenheit, ihr Klimaschutz-Engagement gemeinsam mit anderen Projektträgern direkt unter der Reichstagskuppel zu präsentieren. So konnten sie nicht nur Politiker, sondern auch jede Menge Gäste des Berliner Reichstages über ihre Projekte informieren. Das Motto dieser Veranstaltung lautete: "Mit gutem Beispiel voran! Gelebte Nachhaltigkeit - effektiver Klimaschutz vor Ort".

Sonne aus Dach
Videodatei abspielen...

Monika Griefahn hatte bei einem Besuch in der Gemeinde Hodenhagen im vergangenen Jahr Gelegenheit gehabt, sich die Photovoltaik-Anlage auf den Dächern der Aller-Meiße-Halle und dem neu gebauten Kindergarten im Potsdamer Weg einschließlich der dortigen Erdwärmeheizung einmal anzuschauen. Überzeugt von diesen Investitionen waren ihr die Projekte wieder in den Sinn gekommen, als die Organisatoren von der Arbeitsgruppe "Nachhaltige Entwicklung" in der SPD-Bundestagsfraktion darum baten, Projekte für den Markt der Möglichkeiten im Reichstagstagsgebäude zu benennen.

Karl Gerhard Tamke freute sich gemeinsam mit den weiteren Ratsmitgliedern der Gemeinde, die eigenen Erneuerbaren Energieprojekte bei der Veranstaltung einer breiten Öffentlichkeit vorstellen zu können. "Wir wollen damit beweisen, dass auch kleine Gemeinden mit ihrem Beitrag zum Klimaschutz beitragen können, wenn sie den Willen dazu haben", erklärte er.

Neben den Bildern und Daten der beiden Anlagen zur Gewinnung von Strom durch Sonnenkollektoren, die die Aussteller aus Hodenhagen in Berlin präsentierten, wurde erstmals auch eine Videoanimation über die Funktionsweise der Geothermieanlage und der Photovoltaikanlage vorgestellt. Dieses Video ist hier auf der Homepage der Gemeinde Hodenhagen abrufbar. Ferner stehen die schriftlichen Informationen, die im Reichstag stark nachgefragt waren, im Bürgerhaus allen Interessierten ebenfalls zur Verfügung.

Ihm, den Ratsmitgliedern und dem Planungsbüro böhmeplan habe sich in Berlin erstmals die Möglichkeit geboten, einen regen Informationsaustausch mit zahlreichen anderen Projekt-Initiatoren zu pflegen, die sich ebenfalls des Themas Erneuerbare Energien angenommen hätten. Dadurch hätten sie neue Impulse bekommen - und eine Bestätigung, auf dem richtigen Weg zu sein, so Bürgermeister Tamke nach der Präsentation.